2008-05-31

outfit auf rezept!

Je wärmer desto kürzer die Röcke und desto luftiger die Kleidung, eine zeitlose Regel. Eine Regel, aufgrund welcher ich gestern bei „The Dome 46“ und der anschließenden Aftershowparty so manch „nettes Outfit“ zu sehen bekam – interessant, was frau als Kleid gelten lässt. Neben der Hitze kam noch hinzu, dass viele Frauen in solch einer Umgebung, wo sich quasi die Stars und Sternchen die Klinke in die Hand geben, auffallen möchten. Zwischen all den hübschen und zum Teil wirklich heißen Frauen ist mir tatsächlich jemand aufgefallen:

Es war wirklich super heiß und auch an meinem Rücken flossen Bahnen von Schweiß hinunter aber das rechtfertigt noch lange nicht solche Schuhe – zumal der Rest des Outfits das Gesamtbild auch nicht verbessert hat. Die Trägerin hatte sich offensichtlich für ein Outfit, welches den Stempel „merkwürdig“ verdient hat entschieden. Gekrönt von Schuhen in welchen der Entengang als Gratisleistung mitverkauft wird. Bis jetzt habe ich wirklich noch niemanden gesehen, der mit Flip Flops sexy laufen kann. Vom Gegenteil lasse ich mich gerne überzeugen.

Flip Flops – Schuhe, die ihren Namen den Geräuschen, die sie beim gehen verursachen, zu verdanken haben. Ohne Zweifel sind die Dinger wirklich super bequem und für heiße Tage genau die richtige Wahl. In der Natur dieses Schuhs liegt es leider aber auch, dass man einen unzensierten Blick auf die Füße des Trägers werfen kann. Keine Sorge, darauf gehe ich hier nicht näher ein nur soviel: Pflegt Eure Füße! Generell zählt dieser Blick zu den „Dingen, die ich nicht wissen möchte“. Aber in manchen Situationen ziehen die Füße des Trägers die volle Aufmerksamkeit auf sich - ob man will, oder nicht z.B. Rolltreppe im Kaufhaus oder eben diese Schuhen zum falschen Anlass.

Es sind zwar nur Schuhe gewesen, dennoch fand ich die Wahl interessant. Anstelle sich für so eine Party in Schale zu werfen und Schuhe zu wählen, welche das Bein strecken und sie vielleicht doch noch zum Schwan machen wählt sie „Watschelschuhe“. Gell, da schaut ihr was ich Alles weiß. Okay ich gestehe, Das habe ich gestern gehört als sich zwei Frauen darüber unterhalten haben. Soweit ich mitbekommen habe, fing die Gute irgendwann an, sich den Abend schön zu trinken … ob das geholfen hat – keine Ahnung.

Ordentliche Schuhe und ein gutes Outfit hätten sie sicher vor dem dicken Kopf heute Morgen bewahrt. Dann hätte sie nämlich auch mit nüchternen Menschen reden können. Aber so war sie nur das hässliche Entlein im Teich voller Schwäne. Und da soll noch einmal jemand sagen, die Wahl des richtigen Outfits sei nicht wichtig – für die Gesundheit der Leber war sie es hier auf jeden Fall.


2008-05-30

der burger - der rest kommt sofort ...

Egal in welchem Bereich unseres Lebens viele Trends und Entwicklungen haben ihren Ursprung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das viele Dinge aus Amerika den Weg zu uns nach Deutschland finden ist keine Neuigkeit. So ist der Burger mittlerweile auch hierzulande bereits zum Grundnahrungsmittel geworden.

Die Einführung des, zwischen zwei Brötchenhälften geklemmten, Stück Rinds hat sicherlich auch den Ernährungsplan so mancher Person verändert. Ich klammere mich da nicht aus. Der aufmerksame Besucher dieser Seite weiß ja, dass ich mich durchaus das eine oder andere Mal im Burgertempel einfinde um dem Genuss freien Lauf zu lassen.

Im Gemeinen unterscheiden wir Deutschen uns von den Amerikanern, neben unseren historischen Bauten auch darin, dass wir unsere Burgerexzesse durch gesunde Ernährung wieder ausgleichen. Wenn man jedoch im Moment mit offenen Augen durch die Straßen geht stellt man schnell fest, dass gerade die Frauen einem neuen Trend folgen. Sie näheren sich figurtechnisch den Damen aus Übersee an. Und damit meine ich nicht die Ausnahmegestalten, die sich im Blitzlichtgewitter aalen – nein, ich meine den Großteil der Amerikanerinnen. Diese zeichnen sich durch ein oftmals hübsches Gesicht, einen relativ schlanken Oberkörper und einen gewaltigen Hintern aus. Und anstelle die „Teile“ zu kaschieren werden sie gerne noch mit engen Oberteilen betont – auch das ist ein Phänomen was uns von „drüben“ ereilt.

Interessant ist jetzt die Frage ob es sich hierbei überhaupt um einen Trend handelt oder ob es Etwas viel Größeres ist. Evolutionstechnisch betrachtet verändern sich Mensch und Natur immer dann, wenn sich die Lebensumstände verändern. Okay, bevor ich jetzt noch virtuelle Schläge bekomme … es ist sicherlich keine geschlechtsspezifische Entwicklung. Aber es liegt in meiner Natur, dass mir diese Entwicklung nun mal eben früher bei Frauen als bei Männern auffällt.